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Umfrage

Anwohner fühlen sich bestätigt


Es soll alles im Grunde genommen so bleiben, wie es jetzt ist. Nur einige Verbesserungen werden angemahnt, etwa bei der Pflege der Grünanlagen, der Reinigung der Gewässer, der Instandhaltung der Spielplätze und - natürlich - auch ein paar Papierkörbe mehr sollten durch das Bezirksamt aufgestellt werden.

So ließe sich das Ergebnis der Umfrage der Reinickendorfer SPD unter den Anwohnern in Tegel kurz zusammenfassen, die jetzt vorgestellt wurde. Bei der öffentlichen Auswertung in der Volkshochschule waren dort neben dem Mitglied des Abgeordnetenhauses Walter Momper auch politische Schwergewichte der SPD im Bezirk wie Kreisvorsitzender und Jugendstadtrat Peter Senftleben, Kulturstadtrat Thomas Gaudszun und BVV-Fraktionsvorsitzender Andreas Höhne erschienen. Außerdem war der Saal in der Volkshochschule gut gefüllt, 40 bis 50 Personen hatten dort vor dem Präsidium Platz gefunden. Die rekrutierten sich allerdings aus den üblichen Verdächtigen, Vertretern der Bürgerinitiative Greenwichpromenade und, weniger zahlreich, der Reedereien und anderen interessierten Geschäftsleuten.
Die Ergebnisse der Umfrage wurden von dem SPD Bezirksverordneten aus Tegel Süd Gerald Wagner vorgetragen, der auch die Auswertung der Zahlen vorgenommen hatte. In den eingegangen Antworten auf die Umfrage haben sich 58 Teilnehmer, also 44,6 Prozent, für den Erhalt des Status quo an der Greenwichpromenade ausgesprochen, 52, also 40 Prozent, mahnten einen gewissen Instandsetzungsbedarf an. Nur 10 (7,7 Prozent) sahen grundsätzlich einen Umbaubedarf.
Greenwich Promenade

Dagegen war die Kritik


am gegenwärtigen Zustand der Greenwichpromenade erheblich. So schätzten 56,2 Prozent in der Umfrage ein, daß die Zahl der Ordnungswidrigkeiten an der Greenwichpromenade gleich geblieben sei. Noch einmal 12,3 Prozent stellten hier sogar eine Zunahme fest. Die Kernfrage war: Soll der Tourismus in Reinickendorf ausgebaut werden?

Dafür äußerte sich eine Mehrheit, 53,1 Prozent. Dagegen sprachen sich 37,7 Prozent der Zuschriften aus. Als zusätzliche touristische Angebote werden Kulturveranstaltungen (47,7 Prozent), eine Fahrradstation (28,5 Prozent) und kostenlose Sportangebote (20,7 Prozent) vorgeschlagen. Für eine Marina (16,9 Prozent) und neue Imbißstände (14,6 Prozent) sind dagegen deutlich weniger.

Die Vertreter der BI


werteten die Umfrage als Bekräftigung ihrer Standpunkte. Anwohner Helmut Hilse zählte die bereits vorhandenen Sport- und Freizeitmöglichkeiten an der Greenwichpromenade und an der Malche auf. "Außerdem haben wir die Serenade am See, das Stadtteilfest, die Kriminacht, die Riverboatparty, Drachenbootrennen und Regatten. Was wollen wir noch mehr?"

Die Diskussion geriet gelegentlich hitzig, vor allem, wenn Ansichten und Erfahrungen direkt aufeinander trafen. So wurde der Reeder Matthias Beethke wegen Lärmbelästigung durch die Fahrgastschiffe angegriffen. "Das war nicht ich, das waren andere", wehrte der sich. Horst Lobert, der den fahrbaren Leuchtturm an der Promenade betreibt, einen Fischimbiß, fühlt sich von der BI wie "mit Stasi-Methoden" überwacht. Klar wurde: Hier stehen nicht nur Interessen, sondern Weltbilder hart gegeneinander.

Die Reinickendorfer SPD


will die Ergebnisse der Umfrage zu einer Grundlage ihrer weiteren politischen Arbeit in der BVV machen. Sie fühlt sich gestärkt in ihrer Auseinandersetzung mit Bürgermeisterin Marlies Wanjura (CDU) und deren Plänen für Tegel. "Es ist ein Schritt, die Meinungen der Bürger einzubringen", so Gerald Wagner.

7.200 Haushalte waren in Tegel und auch Tegel Süd angeschrieben worden, ganze 130 Sendungen mit den ausgefüllten Fragebögen kamen als Rücklauf. Das sind 1,8 Prozent. Damit stellt sich die Frage generell nach der Repräsentativität. Ähnlich sind die Ergebnisse auch im Licht der regionalen Verteilung der Teilnehmer zu bewerten: Nur 9,3 Prozent (in Zahlen: 15) Meldungen aus der Berliner Straße und der Fußgängerzone in Tegel stehen 80 Teilnehmer (61,5 Prozent) aus Alt-Tegel/ Hafen, vor allem der Wilkestraße gegenüber. Aus Tegel Süd beteiligten sich immerhin 28 Anwohner, 21,5 Prozent.

 
Paul-Christian Franz
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